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Wofür steht BAM?
Hinter der Abkürzung BAM verbirgt sich ein gemeinsames Portal
zu Bibliotheken, Archiven und Museen in Deutschland.
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Was ist das Ziel des BAM-Portals?
Ziel des von der DFG geförderten BAM-Projektes ist es, Kulturgut auf nationaler Ebene zentral
zugänglich zu machen. Mit einem Suchvorgang können hier die Kataloge mehrerer regionaler
Bibliotheksverbünde, die Online-Findmittel des Bundsarchivs und der staatlichen Archive
aus mehreren Bundesländern, die Objektdatenbanken einer Vielzahl von Museen und
Museumsverbünden sowie die Angebote anderer kulturgutbewahrender Einrichtungen durchsucht werden.
Aus den Bibliotheken ist die Vernetzung von einzelnen Onlinekatalogen bekannt,
auch erste Archive und Museen stellen seit einigen Jahren Informationen aus ihren
Einrichtungen im Internet zur Verfügung.
Noch nie wurde jedoch versucht, die Grenzen zwischen den
drei Kulturinstitutionen zu überschreiten und dies, obwohl in den seltensten
Fällen für den Nutzer nur die Archivalie, nur das Buch
oder nur das Objekt bei der intensiveren Beschäftigung mit einem
Thema von Interesse ist.
Das BAM-Projekt stellt sich dieser Herausforderung und befindet sich somit in einer
Entwicklung, der sich auch ähnliche Projekte in anderen Ländern gestellt haben.
Dänemark (Nordjütland) -> http://www.noks.dk/
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Was kann ich suchen?
In der Datenbank des BAM-Portals finden sich Daten über Bücher,
Archivalien und Objekte aus den teilnehmenden Archiven, Bibliotheken, Museen und anderen kulturgutbewahrenden
Einrichtungen.
Bei der Einbindung dieser Informationen wird keine redaktionelle Selektion der von den
Teilnehmern gelieferten Informationen vorgenommen.
Mit jedem weiteren Teilnehmer wächst die Zahl der zugänglichen Informationen;
letztendlich soll in diesem Portal die Gesamtheit der in deutschen Archiven, Bibliotheken
und Museen vorhandenen Informationen gesammelt und vernetzt werden.
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Aus welchen Bibliotheken, Archiven und Museen kann ich hier Informationen erhalten?
- aus den Verbundkatalogen des Südwestdeutschen Bibliotheksverbunds (SWB) und des
Gemeinsamen Bibliotheksverbunds (GBV)
- aus dem Bundesarchiv, dem Landesarchiv Baden-Württemberg und den
hessischen Staatsarchiven
- aus dem schleswigholsteinischen Museumsverbund DigiCult, dem Badischen Landesmuseum,
dem Deutschen Uhrenmuseum, dem Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim,
dem Landesmuseum Württemberg, den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim,
der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe, den
Staatlichen Museen zu Berlin und dem Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig.
- aus dem Kalliope-Portal für Nachlässe und Autographen, aus dem
Architekturmuseum der TU Berlin in der Universitätsbibliothek und aus der IWF Wissen und
Medien GmbH.
Alle Teilnehmer und ihre Bestände werden demnächst unter dem Navigationspunkt Bestände im Portal
ausführlich vorgestellt!
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Wo finde ich einen Überblick über
alle kulturgutbewahrenden Einrichtungen in Deutschland?
Innerhalb des BAM-Portals werden zur Zeit nur die Einrichtungen vorgestellt, die auch
Daten in das Portal liefern.
Einen Überblick über Verbundkataloge von Bibliotheken bietet der Wikipedia-Artikel
Bibliotheksverbund
Einen Überblick über deutsche Archive bietet der Wikipedia-Artikel
Archivportal
Einen Überblick über deutsche Museen bietet der Wikipedia-Artikel
Museumsportal
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Wie kann ich suchen?
Ihnen stehen als Nutzer zur Zeit zwei Suchmöglichkeiten zur Verfügung.
Wie aus den meisten Suchformularen bekannt, können Sie zum Einem in einer einfachen
Suche Ihren Suchbegriff eingeben. Bei der Eingabe von mehreren Begriffen liefert die Suche
als Ergebnis alle Bücher, Archivalien oder Objekte, in deren Beschreibung alle genannten
Begriffe vorkommen. Dies ermöglicht eine erste Präzisierung:
Während die Suchanfrage nach dem
Begriff Zugunglück Ergebnisse zu verschiedenen Zugunglücken liefert,
ergibt die Frage nach Zugunglück Ummendorf
oder Ummendorf Zugunglück nur noch Ergebnisse zu dem
Zugunglück in Ummendorf.
Trotz dieser Möglichkeit zur Präzision besteht bei der einfachen Suche die Gefahr,
daß sehr umfangreiche und manchmal auch zu undifferenzierte Trefferlisten geliefert werden.
Aus diesem Grund steht Ihnen eine erweiterte Suche zur Verfügung.
Hier können Sie definieren, welche Datenfelder durchsucht werden sollen,
also zum Beispiel nur die Titelfelder und nur ein bestimmter Entstehungszeitraum.
Mit Hilfe der Treffernavigation links neben der Trefferliste können Sie die
gesamte Treffermenge filtern nach Ergebnissen aus einer der vier Kategorien Bibliotheken, Archive,
Museen und weitere Quellen oder sogar nach Treffern aus einer einzelnen Institution. Klicken Sie dazu
auf den Namen der gewünschten Kategorie oder Institution.
Unter Sucheinstellungen können Sie festlegen, daß nicht nur nach ihrem
Suchbegriff, sondern auch nach dessen Synonymen gesucht werden soll. Eine Suche nach "Auto"
ergibt so auch Treffer, die die Begriffe "PKW" oder "Automobil" enthalten.
Wenn Sie Suche verfeinern aktivieren, können Sie in den Ergebnissen Ihrer
letzten Suche weitersuchen.
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Was kann ich tun, wenn ich nicht finde, was ich suche?
Zunächst sollten Sie die Möglichkeiten der einfachen und der erweiterten Suche
voll ausschöpfen und alternative Begriffe zu Ihrem ersten Suchbegriff verwenden.
Bleibt Ihre Suche trotzdem ohne Erfolg, so bedeutet das nicht, dass es die gesuchte
Information nicht gibt. Das BAM-Portal ist noch im Aufbau, eine Recherche oder Anfrage bei
den Bibliotheken, Archiven und Museen, die noch nicht an BAM beteiligt sind,
empfiehlt sich also nach wie vor. Außerdem haben insbesonder Archive und Museen oft noch nicht
alle ihre Archivalien oder Objekte digital erfaßt, so daß auch eine gezielte Anfrage bei den schon am
BAM-Portal beteiligten Einrichtungen durchaus noch lohnend sein kann.
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Wie werden die Inhalte vernetzt?
Die verschiedenen Partner und die einzelnen Sparten haben in den vergangenen
Jahrhunderten eigene Fachsprachen und Arbeitstraditionen entwickelt.
Diese Vorgehensweise hat sich bei der EDV gestützten Bearbeitung
(Katalogisierung / Verzeichnung / Inventarisierung) der Bücher,
Archivalien und Objekte in den Partnereinrichtungen erhalten.
Das BAM-Projekt will diese Grenzen nicht aufheben, vielmehr werden Metadaten
für eine übergreifende Recherche genutzt. Dazu wird erfolgreich Normvokabular
eingesetzt, das sowohl redaktionell wie mit Hilfe computerlinguistische
Verfahren ermittelt wird. Diese Metaebene dient dazu, die Qualität der
Suchergebnisse zu verbessern und sprachliche Grenzen aufzuheben.
Hierdurch wird das BAM-Portal auch ohne Fachkenntnisse in allen drei
kulturgutbewahrenden Sparten nutzbar.
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Wer betreut BAM?
Projektpartner sind derzeit:
Organisiert wird das Projekt im Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg,
wo sich auch der Server befindet und die technische Betreuung stattfindet.
Die beteiligten und interessierten Archive werden durch das Landesarchiv Baden-Württemberg
betreut, der Ansprechpartner für die interessierten Museen befindet sich im
Institut für Museumsforschung, einer Einrichtung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz.
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Wie finanziert sich das Projekt?
In den ersten Entwicklungsphasen wird das BAM-Projekt von der
Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.
Die DFG stellt unter anderem Mittel für Personal zur Verfügung, um weitere Daten
aus Archiven, Bibliotheken und Museen in das BAM-Portal zu integrieren,
um die Einrichtungen bei den Datenlieferungen zu unterstützen und um die
funktionale Weiterentwicklung des Portals voranzutreiben.
Zukünftig wird das Portal durch ein Konsortium der jetzigen Projektpartner weiterbetrieben.
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