|
Projektziel
Die Abkürzung BAM steht für ein gemeinsames Internetangebot von Bibliotheken, Archiven und Museen in Deutschland.
Das BAM-Portal bietet wissenschaftlichen Nutzern und der interessierten Öffentlichkeit einen direkten Zugang zu
Bibliotheksgut, Archivalien, Museumsobjekten und zu Materialien aus allen anderen kulturgutbewahrenden Einrichtungen.
Ziel des BAM-Portals ist es, Kulturgut auf nationaler Ebene zentral zugänglich zu machen. Mit einem Suchvorgang
können hier die Kataloge mehrerer regionaler Bibliotheksverbünde, die Online-Findmittel des Bundsarchivs
und der staatlichen Archive aus mehreren Bundesländern, die Objektdatenbanken einer Vielzahl von Museen und
Museumsverbünden sowie die Angebote anderer kulturgutbewahrender Einrichtungen durchsucht werden.
Innerhalb des BAM-Portals werden die Ergebnisse einer Suchanfrage in einer Kurzanzeige dargestellt und sind mit
den Herkunftssystemen verlinkt. Der Nutzer erhält dadurch Zugang zu den vollständigen
Erschließungsangaben in ihrem fachgerecht präsentierten Kontext und - falls vorhanden - zu den Digitalisaten
der Museumsobjekte, Archivalien und Bibliothekstitel.
Die technische Betreuung wird durch das
Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg
(BSZ) geleistet.
|
 |
Geschichte des Projektes
Das Projekt "Gemeinsames Portal für Bibliotheken, Archive und
Museen - ein Online-Informationssystem" wurde im Mai 2001 von den Projektpartnern
Bibliotheksservice-Zentrum
Baden-Württemberg, Landesarchiv Baden-Württemberg und
Stiftung Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim gestartet. Basis dafür war die
Förderung durch die Deutsche
Forschungsgemeinschaft.
In der ersten Projektphase bis zum April 2002 stand eine prototypische
Realisierung des Portals im Vordergrund. Dazu wurde eine zentrale
Metadatenbank geschaffen, in die Datenbestände der Projektpartner
geliefert wurden. Zur Vereinheitlichung der Datenformate und -modelle
wurde XML-Technologie verwandt. Inhaltlich beschränkte sich das Portal
auf Wasserkraft und Industrialisierung, da alle Projektpartner zu diesen
Themen Ressourcen besitzen, so dass der Mehrwert einer fachübergreifenden
Suche sichtbar wurde.
In der zweiten Projektphase vom Mai 2002 bis zum April 2003 wurde die zentrale
Metadatenbank um eine verteilte Suche auf originalen Datenbeständen ergänzt.
Wo dieses Vorgehen möglich war, konnte auf Datenlieferungen verzichtet werden.
Das erlaubte eine große Erweiterung der integrierten Datenbasis: Zum einen
wurde nun die Verbunddatenbank des Südwestdeutschen Bibliotheksverbundes
in die Suche miteinbezogen, zum anderen die Bestände aller Baden-Württembergischen
Staatsarchive. Außerdem trugen das Landesmuseum für Technik und Arbeit, das
Stadtgeschichtliche Museum Leipzig, das Württembergische Landesmuseum Stuttgart sowie
das Badische Landesmusum Karlsruhe Datenbestände zum Portal bei.
Ein weiterer Schwerpunkt der zweiten Projektphase lag in der semantischen
Vereinheitlichung der verwendeten Metadaten. Für die sachliche Erschließung
der Daten wurden Untersuchungen zur Verwendung von bibliothekarischem
Normvokabular und zu computerlinguistischen Verfahren zur Retrievalverbesserung
vorgenommen.
In der dritten Projektphase vom Oktober 2005 bis Juni 2007 erweiterte sich der Kreis der
Projektpartner um die Stiftung Preußischer Kulturbesitz
(mit dem Geheimen Staatsarchiv, den Staatlichen Museen zu Berlin, dem Institut für Museumsforschung
sowie der Staatsbibliothek) und das Bundesarchiv.
Die technische Basis des Portals wurde von der verteilten Suche, die sich als zu langsam und fehleranfällig
erwiesen hatte, auf eine stabile Datawarehouse-Lösung umgestellt, wie sie auch andere große Suchmaschinen verwenden.
Das Portal basiert nun auf der freien Suchmaschinen Software Apache-Lucene. Neben der technischen
Verbesserung des Portals und der Realisierung eines Betreiberkonzeptes für die langfristige Sicherung
des Online-Angebotes steht vor allem die Integration weiterer Quellen im Vordergrund.
Interessenten, die ihre Bestände über das BAM-Portal zugänglich
machen wollen, sollten sich mit den Projektpartnern in Verbindung setzen.
|
 |
Projektpartner und Kontakt
|
 |
Projektbearbeiterinnen und -bearbeiter
|
 |
Publikationen zum BAM-Portal
Sämtliche Anträge, Berichte, Vorträge, Artikel und sonstigen Publikationen zu BAM finden sich unter folgendem Link:
http://www2.bsz-bw.de/cms/museen/bam/
|
 |
About us
The intention of the BAM-Portal is to provide an internet-based access point to cultural information in Germany.
The partners of the BAM-Project started developing procedures to combine metadata from digital library catalogues,
archival finding aids and museum inventories which allowed a simulateous research.
Academic persons and interested citizens can use the BAM-Portal as a first access point to the holdings
of libraries, archives, museums and other kinds of institutions. They can see search results from these different
types of institutions simultaneously. The results in the BAM-Portal are linked to the results in the original catalogues.
Here users will get more detailed information and are able to see the search result in its context as well as
available digitized documents.
The project "Gemeinsames Portal für Bibliotheken, Archive und Museen - ein Online-Informationssystem" started
in May 2001. Early project partners were the Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg
(BSZ), the
Landesarchiv Baden-Württemberg and the Landesmuseum für Technik und Arbeit (LTA) in Mannheim.
The project is funded by the Deutsche Forschungsgemeinschaft.
New partners since October 2005 are the Stiftung Preußischer Kulturbesitz
(including for example the State Museums of Berlin, the Berlin State Library and the Institute for Museum Research) and
the
Bundesarchiv.
For further information in english see
here
|
 |
|
|